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Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit

Was ist Diabetes mellitus?

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselkrankheit, welche durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Der Blutzucker wird nicht in ausreichender Form verstoffwechselt und dadurch steigt der Blutzuckerspiegel an. Das wichtigste Hormon zur Regulation des Blutzuckerspiegels ist das Insulin. Insulin, welches von den Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse produziert wird, sorgt dafür, daß der aus der Nahrung stammende Zucker in unsere Zellen aufgenommen wird.

Prinzipiell werden zwei Typen von Diabetikern unterschieden:

Wie merke ich, ob ich Diabetes habe?

Die Krankheitszeichen sind oft unterschiedlich stark ausgeprägt und sind auch abhängig, wie stark der Insulinmangel ist. Es können folgende Krankheitszeichen auftreten:

Folgeschäden

Ernährung

Bei Übergewicht sollte zunächst eine Gewichtsreduktion auf einen akzeptablen BMI erfolgen.

BMI (Body Mass Index) = Körpergewicht in Kilogramm/Körpergröße in m²
BMI bei Frauen: akzeptabel 19 - 24
BMI bei Männern: akzeptabel 20 - 25

Eine gesunde und richtige Ernährung stellt die Grundlage der Behandlung dar. Ballaststoffe wirken sich günstig auf den Blutzucker aus. Sie haben eine Quellwirkung und aufgrund ihrer Unverdaulichkeit führen sie zu einem langsamen Anstieg des Blutzuckers. Außerdem haben sie eine sättigende Wirkung. Nachteilig auf den Blutzuckerspiegel wirken sich schnell verwertbare Kohlenhydrate aus, d. h. z. B. Haushaltszucker. Der Blutzuckerspiegel wird sehr rasch erhöht.

Ballaststoffhaltige Nahrungsmittel sind v. a. Getreidevollkornprodukte, Salate, Rohost, Gemüse, Hülsenfrüchte. Außerdem sollte auf dem Ernährungsplan eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien (also Substanzen, die Radikale, d. h. aggressive Teilchen abfangen) stehen.

Behandlung

An oberster Stelle der Therapie steht eine Gewichtsreduktion und die Steigerung der körperlichen Aktivität. Führt dies nicht zu einer Senkung des Blutzuckers, so entscheidet der behandelnde Arzt über die weitere Therapie:

Es gibt verschieden Insulinarten, die nach ihrem Wirkprofil in unterschiedliche Insulingruppen eingeteilt werden können:

Fußpflege

Die Fußpflege spielt beim Diabetiker eine große Rolle. Durch Gefühlsstörungen an den Füßen können kleine Verletzungen zu spät bemerkt werden. Deshalb sollte der Diabetiker täglich seine Füße betrachten und auf kleine Verletzungen (Risse, Blasen usw.) untersuchen, um spätere Komplikationen zu vermeiden.

Tipps für die Füße

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